Die 4 Lerntypen – Welcher Typ sind Sie?

edudip Ticks & TricksIm heutigen Informationszeitalter und der schnellen technologischen Entwicklung sind wir dazu gezwungen unsere eigenen Kompetenzen ständig zu erweitern. Webinare übernehmen dabei eine immer größere Rolle, da sie ein sehr flexibles und modernes Tool zur Wissensvermittlung darstellen. Um Inhalte effektiv zu vermitteln und einen Lernerfolg zu erreichen, ist es wichtig die verschiedenen Lerntypen zu berücksichtigen.

 
 

1. Unterschiedliche Lerntypen
Es gibt vier unterschiedliche Lerntypen die am Häufigsten in der Praxis vorkommen.
Der erste Lerntyp ist der auditive Lernstil. Bei diesem Lerntyp ist das Gehör von zentraler Bedeutung. Er kann sich Informationen am besten über Zuhören aneignen und besitzt die Fähigkeit, Gehörtes selbst gut wiederzugeben. Menschen, die sich besonders durch visuelle Schaubilder wie Tabellen und Zeichnungen Informationen aneignen können, werden visuelle Lerntypen genannt. Um einen möglichst großen Lernerfolg zu erzielen, müssen sie alles selbst lesen und anschließend gut sortiert aufschreiben. Der motorische Lerntyp kann sich Dinge am besten merken, indem er sich aktiv beteiligt, Experimente oder Rollenspiele durchführt. Der vierte Lerntyp wird als kommunikativer Lerntyp bezeichnet. Der direkte Austausch von Informationen durch ein Gespräch steht bei diesem Lerntypen im Vordergrund. Am besten bildet sich dieser Lerntyp weiter, indem er sich Inhalte von anderen erklären lässt oder selber versucht Gelerntes wiederzugeben. Weitere Aspekte die vom Lernerfolg abhängen, sind der Umfang des Vorwissens, die Aufmerksamkeit und die persönlichen Interessen in Bezug auf das zu erlernende Themengebiet.

2. Webinare als Verknüpfung der verschiedenen Lernstile
Statistiken zeigen, dass die Erinnerungsquote deutlich ansteigt, je mehr Sinne an einem Lernprozess beteiligt sind. Wenn man relevante Information lediglich auditiv wahrnimmt liegt die Erinnerungsquote bei einer Wahrscheinlichkeit von 20% und beim ausschließlichen Sehen der Information bei 30%. Kommen die beiden Sinne zusammen, erhöht sich die Erinnerungsquote auf 50%. Der größte Lernerfolg wird erzielt, wenn Sehen, Hören, Diskutieren und Ausführen von Informationen verknüpft werden. Hier liegt die Erinnerungsquote sogar bei 90%. Anhand dieser Statistiken wird deutlich, dass Webinare eine Lernweise ermöglichen, die alle relevanten Sinne anspricht und somit zu einer sehr hohen Erinnerungsquote führt1. Die Webcam des Moderators und die Präsentationsfläche bedienen den visuellen Sinn, zeitgleich wird durch die Tonübertragung der auditive Sinn miteinbezogen. Zusätzlich können Sie sich als Teilnehmer zu Wort zu melden, mit anderen Kursteilnehmern diskutieren oder selbst bestimmte Interaktionen im virtuellen Seminarraum durchzuführen.

Webinare verknüpfen Lernstile

3. Vorteile gegenüber klassischen Bildungsmethoden
Ein Webinar weißt gegenüber klassischen Methoden zahlreiche Vorteile auf. Mit Webinaren sparen Sie Reise- und Spritkosten und können so Wissen auch über weite Distanzen vermitteln. Lassen Sie Ihren Anzug im Schrank hängen und genießen Sie Ihre Weiterbildung von zuhause aus. Webinare bieten den Vorteil, dass Sie sich in einem gewohnten und vertrauten Umfeld weiterbilden können, überall dort wo Sie einen Internetzugang haben.

Unabhängig von Tageszeit und Ort stehen Ihnen Webinaraufzeichnungen sogar jederzeit zur Verfügung. Entscheiden Sie, wann Sie besonders aufnahmefähig sind und bereiten Sie mithilfe der Aufzeichnungen die Webinarinhalte nach. Statistiken besagen beispielsweise, dass man kurz bevor man schlafen geht am aufnahmefähigsten ist, da der Lernprozess in der Nacht weiter geht.2 Hier entsteht ein großer Vorteil, da man sich Webinare auch in der Abendzeit ansehen kann.

Finden Sie heraus, welcher Lerntyp Sie sind und bilden Sie sich nach Ihren Bedürfnissen weiter. Berücksichtigen Sie bei Ihrer Webinarvorbereitung, dass Sie möglichst viele verschiedene Sinne ansprechen, um die Wahrscheinlichkeit zu vergrößern, dass Ihre Teilnehmer einen Lernerfolg erzielen. Webinare treffen mit ihrer schnellen, flexiblen und effektiven Art genau den Nerv unserer Zeit, da digitales Lernen eine besondere Möglichkeit darstellt, sich einfach und schnell weiterzubilden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lernen!

Ihr edudip-Team

Quellen:
1 http://www.philognosie.net/denken-lernen/vier-lerntypen-und-wie-sie-am-effektivsten-lernen
2 http://www.zeit.de/studium/uni-leben/2012-11/Manfred-Spitzer-Lernmythen

2 Gedanken zu “Die 4 Lerntypen – Welcher Typ sind Sie?

  1. Hallo! Vielen Dank für den schönen Beitrag! Eine Ergänzung hätte ich noch: Ohne zu reisen, können die Teilnehmer meistens unmittelbar dem Lernimpuls folgen und damit Inhalte auch rascher z.B. in den eigenen Arbeitsalltag integrieren: Das Gelernte kann in vielen Fällen sofort ausprobiert und reflektiert werden.
    Erwähnenswert (aber selten genutzt) ist das Forum, das bei jedem edudip-Webinar integriert ist. Diese nicht-synchrone Diskussionsmöglichkeit kann dem Lernerfolg sehr dienlich sein…

    Mit sonnigen Grüßen,
    Ronald Wytek
    webinartrainer.eu

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