Internationalisierung auf Facebook: Ein oder zwei Pages, das ist hier die Frage

Als junges Unternehmen, das auf Social Media setzt, sind wir von Anfang an auch auf Facebook zu finden. Mit einer ersten Aktion, nämlich 1,-€ Spende für jeden Fan an das Projekt „Spenden bildet“ im Dezember 2010 gewannen wir 300 Fans. Endlich hatten wir Leser! 🙂 Als Infokanal und für Spaßiges rund um das Thema Online-Seminare sollte unsere Page dienen. Über Beiträge von Fans freuen wir uns immer besonders.  Bis Januar 2012 haben wir es geschafft 2000 Fans für edudip auf Facebook zu begeistern und haben damit eine tolle Community gewonnen. So macht Facebook Spaß!


 
Umso schwerer fällt es, manche Entscheidungen zu treffen: Das erste Problem waren vermehrte Webinar-Posts von edudip Trainern, was uns natürlich freute, die jedoch leider einige Fans zum Gehen veranlasste. Wir sehen auch, dass unser Marktplatz auf edudip und der Marktplatz auf Facebook unter „Seminare“ ausreichen und posten selbst nur sehr wenige Events. Also haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die Timeline für Posts durch Fans zu schließen. So kommt es, dass Sie unsere Beiträge auf Facebook nur kommentieren können, was glücklicherweise auch gut klappt.

Im Februar 2012 war es dann soweit, unsere englische Website war fertig! Wir freuten uns wahnsinnig auf die Internationalisierung, die jedoch auch einige Hürden bereithielt. Auch Facebook brachte unsere Köpfe zum Rauchen. Sollten wir eine neue, eine zweite englischsprachige und internationale Page gründen oder auf der bestehenden Page die Sprachen und Postings mischen? Für die zweite Fanpage sprach, dass man sich intensiv auf internationale Themen konzentrieren kann, jedoch vorerst ohne Fans. Würden wir die deutsche Wall immer wieder mit englischen Beiträgen füttern, befürchteten wir, dass deutsche Fans ohne Englischkenntnisse bald genug davon hätten. Und so war die zweite Fanpage schon fast fertig: Texte, Bildbanner, etc. als wir uns aus dem Bauch heraus doch für die eine bestehende Page entschieden haben. Warum? Wir haben ein Thema, mit dem wir die Welt verbinden: Webinare werden international durchgeführt, Wissen weltweit geteilt, warum nicht unsere Timeline?

Und so kam es zufällig, dass wir eine Facebook-Funktion entdeckten, die wir noch nicht kannten: die Art der Veröffentlichung. Man kann für jeden Beitrag einstellen, Benutzer aus welchem Land oder mit welcher Spracheinstellung das Posting sehen können.

Und so kommt es, dass wir englische Beiträge meist „öffentlich“ posten, für neue Timeline-Besucher aus allen möglichen Ländern. Deutsche Beiträge posten wir meist für Fans, die Facebook auf Deutsch nutzen und wir können auch spanische Beiträge posten, die nur Besucher sehen, die Facebook auf „Spanisch“ nutzen.

Vielleicht können wir Ihnen mit diesem Artikel helfen, Ihre eigene Internationalisierung auf Facebook besser zu organisieren.
Viel Erfolg mit Ihrer Page! 🙂

4 Gedanken zu “Internationalisierung auf Facebook: Ein oder zwei Pages, das ist hier die Frage

  1. Bin erst seit kurzer Zeit bei Facebook und daher für diese Tipps und Hinweise sehr dankbar. So kann ich Änderungen vornehmen und bestimmte Beiträge auch auf bestimmte Gruppen erzielen.

  2. Guten Morgen aus Venezuela,
    ich habe Ihren Artikel mit grossem Interesse gelesen, denn ich habe auf meiner persoenlichen Facebook Page oftmals das gleiche Problem. Da ich deutsch-, englisch- und spanischsprechende FB Freunde habe und auch in diesen 3 Sprachen poste, wuerde es mich sehr interessieren, wie die von Ihnen im Beitrag beschriebene FB Funktion in der Praxis funktioniert.
    Besten Dank und viele Gruesse
    Oliver Robertz
    oliver.robertz@web.de

  3. Hallo zusammen, es freut mich, dass wir mit diesem Tipp helfen konnten. 🙂

    @Oliver Robertz
    Es kommt nicht raus, wo genau man zur Spracheinstellung kommt: Bei jedem Posting, das Sie machen, ist unten eine Weltkugel „public / öffentlich“ neben dem Posten-Button. Wenn man hier drauf klickt, kann man die Sprache oder ein Land einstellen (s. Bild im Blog).
    Viel Erfolg und liebe Grüße! 🙂

Schreibe einen Kommentar