Social Media richtig nutzen

Social_MEDIAWollen Sie sich, Ihr Wissen und Ihre Webinare besser vermarkten und mehr Menschen mit Ihren Angeboten erreichen? Nichts leichter als das. Noch nie war die Eigenvermarktung einfacher als zu Zeiten des Web 2.0. Die Tage, in denen Vermarktung und Zielgruppenansprache mit viel Aufwand und noch höheren Kosten verbunden waren, sind schon lange gezählt.

Das Zauberwort der heutigen Zeit heißt Social Media. Was sich zunächst nach einer hochmodernen digitalen Neuheit anhört, ist nichts weiteres, als ein verlängertes Sprachrohr für die gute alte Mundpropaganda. Durch die Nutzung der verschiedenen Social Media Kanäle erfährt nicht nur Ihr Nachbar, Ihre beste Freundin oder Ihr Obsthändler von Ihren Webinarangeboten, sondern mit etwas Geschick und dem richtigen Auftritt auch der Facebook-Freund Ihres Zahnarztes in der Schweiz. Nutzen Sie Ihre Netzwerke (online als auch offline), um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Bauen Sie direkten Kontakt auf und stärken Sie bestehende Beziehungen. So erreichen Sie potentielle Teilnehmer und Personen, die Ihnen als Multiplikatoren dienen können. Empfehlungen sind für Sie enorm wichtig – besonders von Personen, die gut vernetzt sind. Ihre persönliche, sowie die Reichweite Ihrer Webinarangebote, wird somit verdoppelt, verdreifacht, wenn nicht gar verzehnfacht. Sie wird in jedem Fall um ein Vielfaches übertroffen und das zu einem Preis, den wohl jeder gerne bereit ist zu zahlen, es ist nämlich kostenlos! Daher sollten Sie alle verfügbaren Kanäle nutzen, um Interessierte auf sich aufmerksam zu machen und potenzielle Teilnehmer für sich zu gewinnen.

Viele von Ihnen werden mit einer Großzahl der folgenden vorgestellten Social Media Kanäle bereits vertraut sein, dennoch gibt es vielleicht auch für „alte Hasen“ noch den ein oder anderen Tipp, um seinen Marktauftritt im World Wide Web zu optimieren.

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Youtube und Facebook sind bei erfolgreichen Online-Trainern erfahrungsgemäß die wichtigsten Quellen zur Gewinnung neuer Kunden. Youtube eignet sich hervorragend dazu, Auszüge aus Ihren Webinaren als Video einzustellen und potentiellen Teilnehmern schon mal einen Vorgeschmack zu geben. Laden Sie hierzu die gewünschten Videos aus edudip/Sofengo im MP4-Format herunter, schneiden daraus einen interessanten Auszug aus (z.B. mit Camtasia) und stellen diesen in Youtube ein. Versehen Sie das Video mit wichtigen Suchbegriffen, zu denen es auf Youtube gefunden werden kann, Ihrem Webinartitel, der Webinarbeschreibung und dem Link zum Webinar mit dem Hinweis auf eine kostenfreie Teilnahme. Alternativ können Sie natürlich auch ein Vorstellungsvideo einstellen, in welchem Sie mehr über sich selbst und Ihr Webinar preisgeben. Machen Sie es den Besuchern auf Youtube jedenfalls so schmackhaft wie möglich, das gesamte Webinar zu besuchen und noch mehr von Ihnen zu erfahren. Neben der Verlinkung von einzelnen Videos auf Ihre Webinare können Sie zudem den Link Ihrer Webinar-Akademie im Youtube-Kanal hinterlegen. Ziel sollte es sein, immer mehr Abonnenten auf Youtube zu erhalten, indem Sie regelmäßig neue authentische Videos einstellen und somit einen kontinuierlich steigenden Kundenstrom auf Ihre Webinare erzeugen.

Auf Ihrer Facebook-Seite sollten Sie dagegen vermeiden, ständig auf Webinare hinzuweisen, da häufige Werbung Ihre Facebook-Fans stört. Posten Sie eher regelmäßig themenverwandte Tipps und Informationen, welche von Ihren Fans geliked und vor allem geteilt werden. Nutzen Sie im Banner Ihrer Facebook-Seite den Call-to-Action Button, um Besucher zu Ihrer Akademie-Webseite zu geleiten oder zufriedene Fans zu einem gratis Webinar einzuladen.

Auch Twitter sollte nicht außer Acht gelassen werden. Bei Twitter handelt es sich um ein Echtzeitmedium, welches sich optimal dazu eignet Neuigkeiten zu verbreiten, Webinare zu bewerben oder Feedback zu erhalten. Die Textnachricht ist mit 140 Zeichen sehr begrenzt, bietet aber genügend Platz für prägnante und wissenswerte Informationen und wird deshalb auch gerne als Microblogging-Dienst bezeichnet. Um eines Ihrer Webinare zu bewerben, versehen Sie Ihre Nachricht (Tweet) mit einem Link zu dem jeweiligen Webinar und leiten Sie so potenzielle Teilnehmer direkt zu Ihrer Akademie. Da lange, sich über 1-2 Zeilen erstreckende Links eher unschön aussehen, sollten Sie beim Einfügen von Links eventuell einen Link-Verkürzer nutzen. Ein einfaches und hilfreiches Tool ist hier der Link-Verkürzer bit.ly, welcher es Ihnen nicht nur ermöglicht, den Link auf einen Bruchteil der eigentlichen Länge zu kürzen, sondern außerdem die durch den jeweiligen Link generierten Klicks monitort. Gesehen werden Ihre Tweets dann im Nachrichtenverlauf (Stream) Ihrer Freunde (Follower), welche diese dann weiterleiten (retweeten) können. Um Ihren Tweet bestimmten Themenbereichen zuzuordnen, sollten Sie ihn mit einem oder mehreren sogenannten Hashtags versehen. Hashtags werden mit einem Rautezeichen(#) angeführt. So könnten Sie einen Tweet über Ihre neue Webinarreihe zum Thema Rhetorik zum Beispiel mit folgenden Hashtags markieren: #rhetorik #webinar #edudip.

Auch Google wollte auf den Zug der sozialen Netzwerke aufspringen und präsentierte deshalb vor einigen Jahren seine Plattform Google+. Um sich bei Google+ anmelden zu können, brauchen Sie lediglich einen Google Account welchen Sie mit einer Gmail- oder alternativen E-Mail Adresse anlegen. Wie bei Facebook, Twitter & Co. sollten Sie ein aussagekräftiges Profil anlegen. Der Aufbau der Google+ Seite und die Funktionen sind denen von Facebook sehr ähnlich, allerdings werden Kontakte nicht zu Freundeslisten hinzugefügt, sondern in bestimmte Kreise, sogenannte Circles, hineingezogen. Die kontaktierten Personen bekommen eine Nachricht darüber, dass sie einem Google+ Kreis hinzugefügt wurden, wissen allerdings nicht welchen. Durch die Einordnung kann zum Einen bestimmt werden, wer welche Inhalte zur Einsicht erhält, zum Anderen aber auch von wem und welcher Netzgruppe bzw. Kreis man Inhalte im eigenen Verlauf zu lesen bekommt. Anstelle des “Gefällt mir”-Buttons gibt es bei Google+ den +1-Button. Um Ihre Google+ Präsenz bekannt zu machen, nutzen Sie am besten andere soziale Medien und Ihre persönlichen Google-Kontaktliste.

Ebenfalls sehr interessant für die Vermarktung Ihrer Person und Ihrer Webinare sind die sogenannten Business-Netzwerke Xing und sein internationales Pendant LinkedIn. In diesen Netzwerken erstellt man anders als bei den bisher vorgestellten Plattformen, nicht nur ein kurzes Profil, sondern gibt zusätzlich Persönliches, seine Qualifikationen & Berufserfahrung, gegebenenfalls Referenzen und Auszeichnungen sowie seine Kontaktdaten preis. Je nach kostenloser oder kostenpflichtiger Variante stehen auf Xing und LinkedIn verschiedene Funktionen zur Verfügung. So ist z.B. die Sichtbarkeit anderer Profile sowie die Möglichkeit des Verschickens direkter Nachrichten bei der kostenlosen Version eingeschränkt. Hauptsächlich dienen beide Plattformen aber einem positiven und professionellen Außenauftritt Ihrer Person, der geschäftlichen Kontaktpflege und der Verkündung berufs- bzw. geschäftsbezogener Neuigkeiten. Um Kontakte zu Ihrer Kontaktliste hinzuzufügen, senden Sie der jeweiligen Person einfach eine Kontaktanfrage. Während Sie bei LinkedIn angeben müssen, woher Sie die Person kennen, ist dies bei Xing nicht notwendig. Eine Vielzahl von hochwertigen Kontakten weißt auf eine gute Vernetzung hin und suggeriert Ihren Profilbesuchern eine hohe Kompetenz Ihrer Person. Im Bezug auf Kompetenz sollte außerdem erwähnt werden, dass Ihre Kontakte auf LinkedIn die Möglichkeit haben, die von Ihnen angegebenen Fähigkeiten zu bestätigen. Des Weiteren gibt es bei Xing und LinkedIn natürlich auch die Möglichkeit Gruppen mit unterschiedlichsten Themen- und Interessenbereichen zu gründen oder beizutreten.

Pinterest ist anders als Facebook & Co ein Social-Bookmarking-Dienst, bei welchem es um das Sortieren und Ablegen von Fotos, Videos und anderen Links geht. Wie der Name Pinterest schon verrät geht es dabei um das “Pinnen” von Beiträgen auf nach persönlichen Interessen angelegten Pinnwänden zu den unterschiedlichsten Themen. Auch hier gibt es “Freunde”, die Sie abonnieren können, so dass diese über jeden Ihrer neuen Beiträge (Pins) informiert werden. Auch bei Instagram geht es nicht um Beiträge in Form von Nachrichten, sondern ausschließlich um das Teilen von Fotos und Videos, welche wie auch bei Twitter mit verschiedenen Hashtags markiert werden können. Je nachdem ob Sie Instagram öffentlich oder als privater User nutzen, werden Ihre Beiträge dann allen oder ausschließlich Ihren Kontakten, also Personen die Ihnen folgen, angezeigt. Ihre Beiträge können durch das Klicken auf ein kleines Herzchen “gelikt” und kommentiert werden.

Fehlen Ihnen noch weitere Social Media Kanäle oder sind Sie der Meinung, dass ein bestimmtes Thema bisher zu kurz gekommen ist? Dann setzen sich doch ganz einfach mit uns in Kontakt. Fügen Sie ein Kommentar zu unserem aktuellen Blogeintrag hinzu, kontaktieren Sie uns über unsere verschiedenen Social Media Kanäle oder senden uns ganz einfach eine E-Mail an marketing@edudip.com.

Wir freuen uns auf Ihr Feedback und wünschen Ihnen viel Spaß in den sozialen Netzwerken!

3 Gedanken zu “Social Media richtig nutzen

  1. Super Post! Sie bringen es effektiv auf den Punkt. Die Social Media sind nichts anderes als moderne Mund zu Mund Propaganda, die es strategisch und mit System einzusetzen gilt. Im Grunde war es noch nie so einfach, wie heute, diejenigen Menschen rasch zu erreichen, denen man seine Lösung in Form von Produkten und Dienstleistungen anbieten und verkaufen will. Schade, dass das grossartige Potenzial, dass in den Social Media steckt, noch immer nicht vollständig von (Online) Marketingverantwortlichen verstanden und ausgeschöpft wird. Noch immer sind Hemmungen vorhanden, sich online zu präsentieren. Sichtbarer zu werden ist für viele eine Herausforderung! Dabei erreicht z. B. Facebook mehr Menschen, kostengünstiger und Zielgruppen genau, wie kein anderes Medium. Danke für den tollen Artikel und allzeit viel Erfolg!

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