Top 5 der häufigsten Webinar-Störquellen

Top 5: Häufigste StörquellenWer kennt das nicht? Das Webinar ist in vollem Gange, der Redner in seinem Element und der Zuhörer bis zum Haaransatz ins Thema eingetaucht, da nimmt das Grauen seinen Lauf.

Ihre Internetverbindung spielt nicht mehr mit, Ihr Hund kratzt an der Tür und Ihre Schwiegermutter informiert Sie über Ihren Anrufbeantworter darüber, dass Sie bald 4 Wochen in Kur fährt. Solche oder ähnliche Situationen kommen Ihnen sicherlich bekannt vor und alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind extrem störend für Ihr Webinar! Aus diesem Grund und passend zu unseren schicken neuen Türhängern, präsentieren wir Ihnen in unserem heutigen Blogeintrag die häufigsten Störquellen und geben Tipps, wie diese vermieden werden können.

edudip Türhänger

Handy, Fax und Telefon
Sie haben Ihren Schreibtisch aufgeräumt, den Webinarraum getestet und Ihre Folien noch einmal überprüft. Sie starten perfekt vorbereitet in Ihr Webinar und denken Sie haben an alles gedacht, doch eine Kleinigkeit haben Sie vergessen: Das Fax, das Ihnen Ihr Arbeitskollege noch schicken wollte. Dieses kommt, wie könnte es anders sein, genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie Ihren Webinarteilnehmern die Komplexität der Mimik und Gestik im Berufsalltag im Detail erläutern wollten. Laut piepend und brummend schlängelt sich der 5-seitige Arbeitsbericht durch Ihr Faxgerät und macht somit jede Art der Konversation zunichte. Denken Sie daher vor jedem Webinar daran, jegliche technischen Geräte lautlos bzw. auszustellen und eliminieren Sie Handy, Anrufbeantworter, Fax und Telefon als Störquellen für Ihr Webinar.

WLAN
Sie nutzen zum Halten Ihrer Webinare Ihren Laptop und diesen wie gewohnt mit WLAN-Anschluss? Dann sollten Sie dies in Zukunft vermeiden und stattdessen eine LAN-Verbindung nutzen, um die durch Signalschwankungen bedingten Störungen zu vermeiden. Eine instabile oder schwache Internetverbindung kann dazu führen, dass Daten nicht rechtzeitig übermittelt werden, Datenpakete verloren gehen und Ihr Webinar im schlimmsten Fall nicht vollständig übertragen werden kann. Aus diesem Grund ist eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite unabdingbar für den Erfolg Ihres Webinars. Teilnehmern empfehlen wir daher mindestens eine 6.000er DSL Leitung, Moderatoren raten wir zu einer 16.000er oder idealerweise 50.000er DSL Verbindung. Unter diesen Voraussetzungen steht einem störungsfreien Webinar nichts mehr im Wege.

Richtige Vorbereitung ist die halbe Miete
Neben den bereits erwähnten spezifischen Störquellen, gibt es außerdem weitere Faktoren welche Ihr Webinar negativ beeinflussen können. Diese können unter dem Begriff “unzureichende Vorbereitung” zusammengefasst werden. Damit Ihr Webinar störungsfrei über die Bühne gehen kann, sollte Ihre Präsentation sitzen, Ihre Folien geordnet und der Webinarraum im Voraus getestet worden sein. Sie sollten sich außerdem die von Ihnen während des Webinars benötigten Utensilien zurechtlegen, um perfekt vorbereitet und stressfrei als auch pünktlich in Ihr Webinar starten zu können. Sie werden sehen, Ihre Bemühungen werden sich bezahlt machen und Ihre Teilnehmer von einem störungsfreien Webinarablauf profitieren.

Dog

Haustiere
Ob Halter oder Teilnehmer eines Webinars, Haustiere sind gerne unberechenbar und während sich die Mitmenschen Ihres Haushalts mit einem “Ich bin gleich im Webinar” informieren lassen, werden sich Ihre Haustiere von solchen Aussagen eher unbeeindruckt zeigen. Alles beginnt mit einem leisen Winseln. Dieses wird jedoch schnell lauter und steigert sich zu einem anhaltenden Dauergebell, welches das Moderieren als auch das Zuhören des Webinars unmöglich macht. Der “Übeltäter” ist schnell ausgemacht: Es ist Fussel, Ihr Hund. Fussels letzter Gassigang liegt schon einige Stunden zurück und daher müsste er nun dringend einmal raus. Aufgrund solcher und ähnlicher Situationen sollten Sie vor jedem Webinar sicherstellen, dass Ihr Wellensittich versorgt, Ihre Katze bespielt und Ihr Hund ausreichend bewegt wurde. Bellende Hunde und jammernde Katzen bringen Sie nicht nur aus dem Konzept, sondern sind weder für den Redner als auch die Zuhörer schön mitanzuhören.

Essen & Trinken
Noch 30 Minuten bis das Webinar losgeht und Sie spüren ein leichtes Grummeln in der Magengegend. Da Sie vor Beginn des Webinars noch einen Systemcheck durchführen und Ihre Präsentationsmaterial ordnen möchten, verwerfen Sie den Gedanken, noch kurz einen Happen zu essen schnell und begeben sich an die Vorbereitung Ihres Webinars. Schon 10 Minuten nach Beginn Ihres Webinars bereuen Sie diese Entscheidung jedoch bitter, da Ihr Magen in einer Lautstärke zu Knurren beginnt, die nicht nur für Ihre Teilnehmer unüberhörbar ist, sondern auch Sie vollkommen aus dem Konzept bringt. Hinzu kommen außerdem die drei Tassen Husten-und Bronchialtee, die Sie kurz vor dem Webinar aufgrund Ihrer etwas heiseren Stimme getrunken haben und die sich nun bemerkbar machen. Um solche Situationen zu vermeiden, ist es ratsam, vor Beginn Ihres Online-Seminars ausreichend, allerdings auch nicht übermäßig zu trinken und zu essen, um sich weder von Magenknurren, Völlegefühl oder drückender Blase irritieren lassen zu müssen.

Nun haben Sie die 5 häufigsten Störfaktoren Ihrer Webinare kennengelernt und wissen auf was Sie in Zukunft achten sollten, um diese zu vermeiden. Um Ihnen das Halten von störungsfreien Webinaren zu erleichtern, gibt es bald bei jeder Buchung eines Business- oder Pro-Jahrespakets eines unserer attraktiven Starter-Pakete samt edudip-Türhänger.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß bei der Moderation und Teilnahme Ihrer Webinare!
Ihr edudip-Team

3 Gedanken zu “Top 5 der häufigsten Webinar-Störquellen

  1. Dieser Blog gefällt mir wirklich gut, er ist durchdacht, sehr humorvoll geschrieben und lässt keine Fehlerquelle aus, habe das Beschriebene alles schon life erlebt als ZUhörerin.

    Aber einen Fehler habe ICH nun doch entdeckt, es betrifft die deutsche Rechtscheibung, bzw. den Satz:
    „Um solche Situationen zu vermeiden, ist es ratsam, vor Beginn Ihres Online-Seminars ausreichend, allerdings auch nicht übermäßig zu Trinken und zu Essen, um sich weder von Magenknurren, Völlegefühl oder drückender Blase irritieren lassen zu müssen.“

    in diesem Satz sind die Wörter Trinken und Essen bitte klein zu schreiben, denn es handelt sich um Verben, d.h. man tut etwas, nämlich: trinken und essen.

    Als Überschrift jedoch ist es richtig geschrieben: Essen & Trinken

    freundlichen Gruß
    Angelika Fuchs-Bartsch

  2. Hallo Frau Fuchs-Bartsch,

    vielen Dank für Ihr Feedback und den Hinweis. Da haben sich wohl zwei Tippfehler eingeschlichen. Wir haben sie natürlich direkt korrigiert. 🙂

    Viele Grüße
    Anna Buchty vom edudip-Team

  3. Ich habe mir wegen Screensharing und anderer Automatismen wie Twitter, iMessage, Facetime , Skype und deren Meldungen einen eigenen Präsentationsuser angelegt. Dieser User hat nur Verfügbar und konfiguriert, was für Webinare oder Präsentationen gebraucht wird.

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